| ADS Übung 05 (Stefan Bosse) [12.1.2026] |
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Lese das Kapitel 4.5.3. Bipolartransistoren (beachte vor allem die Abb. 4.25) und Kapitel 6.3.3. Transistor-Kleinsignalverstärker (beachte vor allem die Abb. 6.18) in Manfred Rost, Sandro Wefel, Elektronik für Informatiker PDF.
In der Vorlesung wurde der Bipolartransistor als Grundbaustein für Verstärker (und somit auch dem Operationsverstärker) eingeführt.
Aufgabe 1. Das Ersatzmodell eines Bipolartransistors (mit entsprechender Beschaltung, z.B. in der Emitterbeschaltung) ist? Das Ersatzmodell hat einen Eingang und einen Ausgang.
Aufgabe 2. Worauf beruht die Steuerbarkeit eines Bipolartransistors?.
Aufgabe 3. Versuche das grundlegende Funktionsmodell eines Bipolartransistors mit dem Wassermodell zu erklären. D.h. sowohl die Emitter-Kollektor Strecke als auch die Basis wird durch einen Wasserfluss dargestellt.
Jetzt wollen wir eine einfache Verstärkerschaltung mit einem Bipolartransistor (NPN) untersucht werden.
Es soll ein einfacher Verstärker mit einem NPN Transistor untersucht werden. Die Eingangsspannung ist konstant aber veränderlich (Gleichspannung).
Der "Gleichspannungsverstärker" im Versuch
Frage 4. Wie verhält sich die Ausgangsspannung (UCE) wenn man die EIngangsspannung (vor R3) von 0-10V verändert?
Frage 5. Welchen Einfluss haben die Widerstände R1 und R3?
Jetzt soll eine zeitabhängige Sinusfunktion (Frequenz 40 Hz, Amplitude variabel) verstärkt werden.
Der Wechselspannungsverstärker im Versuch
In dieser Schaltung gibt es zwei Kondensatoren (Kapazitäten), die auf- oder entladen werden. Zunächst sollte man bei einer geänderten Einstellung der Schaltung (z.B. Widerstandsänderung) mit einer Wechselspannung von 0V starten und den Ausgleich der Ausgangsspannung (über die Zeit) abwarten. Es gibt keinen Grennzwert, aber die mittlere Spannung am ausgang ohne Eingangssignal (Gleichanteil) sollte kleiner als 100 mV sein. Dann erhöht man die Wechselspannung bis zu dem gewünschetn Maximal(Scheitel)wert. Auch hier muss einen gewisse Zeit bis zur Stabilisierung der Ausgangssspannung gewartet werden (ca 3-5 Perioden der Sinusschwingung).
Frage 6. Wie groß ist bei den gegebenen Startwerten die Spannung UCE (ohne Signla), also vor dem Ausgangskondensator? Was passiert wenn man R2 wegnimmt, welche Aufgabe hat er? Wie hängt UCE von R2 und R1 ab?
Jetzt soll das Wechselsignalverhalten untersucht werden.
Aufgabe 7. Was passiert wenn man für R2 10k und 150k wählt? Was stellt R2 ein? Warum? Beachte vor allem die Abb. 6.18 im Buch.
Aufgabe 8. Ändert sich nur die Verstärkung wenn man R2 (und sicherlich auch R1) ändert? Wähle R2=150k und Eingangsspanung mit Maximalwert 300 mV. Das Eingangssignal ist eine reine Sinuswelle, was kommt heraus? Wie sollte man R2 (ohne Signal) wählen?
Aufgabe 9. Was passiert bei einer Änderung von R1?